Inklusion

Die er­werbs­tätige Be­völke­rung nimmt in den nächs­ten Jah­ren ste­tig ab und die Be­leg­schaf­ten al­tern. Das er­for­dert von Un­ter­neh­men ver­stärk­te An­streng­ung­en zum Erhalt der Er­werbs­fähig­keit, die Er­höhung der Er­werbs­be­tei­li­gung, ein gu­tes Ge­sund­heits- und ein be­trieb­liches Ein­glie­derungs­manage­ment so­wie barriere­freie Ar­beits­plätze.

Da­her soll­ten die Poten­zi­ale und die Be­schäf­ti­gung von Men­schen mit Be­hin­de­rung als Be­rei­che­rung er­kannt wer­den.

Die Inklu­sion ist nicht nur an­ge­sichts der demo­gra­fischen Ent­wick­lung ge­sell­schafts­poli­tisch wün­schens­wert, son­dern volks- und betriebs­wirt­schaft­lich not­wendig.

Menschen mit Be­hin­de­rung ver­fü­gen häu­fig über be­son­dere Fähig­kei­ten und Fertig­kei­ten.

Be­son­ders ge­schätzt wird die oft über­durch­schnitt­liche Mo­tiva­tion und Loya­li­tät. Sie un­ter­schei­den sich in ih­ren Vor­aus­set­zungen er­heb­lich und sind kei­ne homo­gene Gruppe.

So viel Ge­mein­sam­keit wie mög­lich, so viel spe­zielle För­derung wie nötig.

Definition von Be­hin­derung

Be­hin­de­rung (gem. SGB IX, § 2 Abs. 1)

»Men­schen sind be­hin­dert, wenn ihre kör­per­liche Funk­tion, gei­sti­ge Fähig­keit oder see­lische Ge­sund­heit mit hoher Wahr­schein­lich­keit länger als sechs Mo­na­te von dem für das Lebens­alter ty­pi­schen Zu­stand ab­wei­chen und da­her ih­re Teil­habe am Le­ben in der Ge­sell­schaft be­ein­träch­tigt ist.«

Schwer­behinderung (gem. SGB IX, § 2 Abs. 2)

»Von Schwer­be­hin­de­rung spricht man, wenn der Grad der Be­hin­de­rung min­des­tens 50 be­trägt. Wich­tig: Schwer­be­hin­de­rung ist nicht ein­fach gleich­zu­set­zen mit leis­tungs­ge­min­dert!«

Der Grad der Be­hin­de­rung wird an­hand der ver­sor­gungs­medi­zi­ni­schen Grund­sät­ze durch die zu­stän­di­gen In­tegra­tions­fach­dienste fest­ge­stellt. .

Die Gra­de der Be­hin­de­rung wer­den nach Zeh­ner­schritten ab­ge­stuft und rei­chen von 20 bis 100.

Gleich­stellung mit Menschen mit Schwer­behin­derung (gem. SGB IX, § 2 Abs. 3)

Ein Grad der Be­hin­de­rung von 30 oder 40 kann ei­ner Schwer­be­hin­de­rung gleich­ge­stellt wer­den, um ei­nen ge­eig­ne­ten Ar­beits­platz zu er­langen oder zu sichern.

Die Gleich­stellung wird auf An­trag von der zu­stän­di­gen Agen­tur für Ar­beit fest­ge­stellt. Junge Men­schen mit Be­hin­de­rung kön­nen für die Zeit ei­ner Be­rufs­aus­bil­dung gleich­ge­stellt wer­den, auch wenn der Grad der Be­hin­de­rung we­niger als 30 be­trägt oder ei­ne Be­hin­de­rung noch nicht fest­ge­stellt wurde.

Ein An­trag auf Gleich­stel­lung kann form­los bei der Agen­tur für Ar­beit durch den Betroffenen ge­stellt werden.

Die Agen­tur prüft auf der Grund­lage der gesetz­lichen Mög­lich­kei­ten den An­trag auf Gleich­stel­lung holt die Stellung­nah­men des Ar­beit­ge­bers und der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ein.

Mit einer Gleich­stel­lung er­hält der Be­trof­fene grund­sätz­lich den glei­chen Sta­tus wie schwer­be­hin­der­te Men­schen, z.B. in Be­zug auf Kün­di­gungs­schutz oder An­spruch auf be­ruf­liche För­der­mög­lich­keiten.

Aus­ge­nom­men sind je­doch der Zu­satz­ur­laub, die un­ent­gelt­liche Be­för­de­rung im Nah­ver­kehr und die be­son­dere Al­ters­ren­te. Gleich­zei­tig kann ein Steuer­frei­be­trag in Anspruch ge­nom­men wer­den.

Vor­wiegen­des Ziel der Gleich­stel­lung sind die Siche­rung und der Schutz des Ar­beits­platzes.

Mädchen am Arbeitsplatz

aus Mitteln des Ausgleichsfonds

Mädchen in Rollstuhl mit vielen Werkzeugen und Handwerksutensilien
Sprechblase Handwerk füer Alle!

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